Wurm

Ein Wurm ist, ähnlich wie ein Virus, ein Programmcode, der sich meist durch Netzwerkverbindungen oder E-Mail-Anhänge ausbreitet und auf den befallenen Systemen Schaden anrichtetet. Im Gegensatz zu Viren benötigt ein Wurm kein zusätzliches Programm und kann sich somit selbständig verbreiten und automatisch vervielfältigen. Auf dem befallenen System können daraufhin unerwünschte Aktionen ausgelöst werden, wie zum Beispiel Daten- oder ganze Festplattenlöschungen oder Übelastung der Prozessoren mit sinnlosen Rechenaufgaben.

Trojaner

Ein Trojaner ist eine schadhafte Software, die zur sogenannten Malware gehört und sich vordergründig als nützliches Anwendungsprogramm tarnt, um sich unbemerkt und ohne Wissen des Anwenders auf dem Computer einzuschleichen. Daraufhin können durch den Trojaner im Hintergrund unbemerkte Funktionen ausgelöst werden, um das System und den Anwender zu schädigen. Die Auswirkungen können sein, dass durch den Trojaner weitere Schadprogramme oder Viren installiert, Daten ausspioniert oder manipuliert werden oder der befallene Rechner ferngesteuert wird. Häufig werden Trojaner durch Würmer oder E-Mail-Anhänge verbreitet.

Virus

Ein Virus ist ein schadhaftes Computerprogramm, das sich selbst verbreitet und reproduziert. Es schleicht sich in andere Programme ein und kann dadurch Veränderungen oder Schädigungen an anderen Programmen oder am Betriebssystem vornehmen. Der am weitesten verbreitete Verbreitungsweg ist übers Internet, indem Viren in E-Mail-Anhängen oder heruntergeladenen Dateien versteckt sind. Der einzige effektive Schutz vor Viren sind Anti-Virus-Programme. Einige Kategorien von Viren sind Programm-, System-, Datei- oder Bootviren.

Account

Ein Account oder auf Deutsch Konto ist ein persönlicher Benutzerbereich, der persönliche Daten wie Name, Liefer-/Rechnungsadresse oder Zahlungsdetails enthalten kann und für einige Webseiten oder -shops Voraussetzung zur Nutzung dieser ist. Meistens benötigt man einen Benutzernamen oder eine E-Mail-Adresse und ein Passwort, um sich im Account einloggen zu können. Einen Account benötigt man beispielsweise für den Zugriff auf E-Mail-Provider oder Banken.

Phishing

Phishing bedeutet frei übersetzt das Fischen nach vertraulichen, persönlichen Daten im Internet, indem man Betroffene, unter Vortäuschung falscher Tatsachen, dazu bringt, diese preiszugeben. Typischerweise wird so versucht, Passwörter, PIN, TAN oder Kontonummern für Bankkonten zu erlangen, mit dem Ziel, diese zu plündern. Die Köder sind dabei meist gefälschte Webseiten, E-Mails oder SMS, welche möglichst authentisch die offiziellen Präsenzen von Banken imitieren und in denen aufgefordert wird, die Daten einzutragen oder zu übermitteln.

LAN

Ein LAN ist ein relativ kleines Netzwerk, das aus mehreren Computern besteht, die miteinander verbunden sind. LAN ist die Abkürzung für die englische Bezeichnung “Local Area Network”. Typischerweise ist ein LAN auf ein oder wenige Gebäude beschränkt und wird für Unternehmen oder private Heimnetzwerke verwendet. Die Reichweite der Datenübertragung beträgt dabei maximal 500 Meter.

Dashboard

Ein Dashboard ist ein Computerprogramm oder eine Übersichtsseite eines Programms, das relevante Informationen zusammenfasst, übersichtlich aufbereitet und, bspw. als Reports, Kennzahlen (KPI), Graphen oder Grafiken, darstellt. Ein Dashboard kann dabei als allgemeine Übersicht ein Bestandteil des Monitorings sein.

Komprimierung

Komprimierung (auch Kompression) ist der Vorgang der Reduzierung digitaler Daten. Durch die Komprimierung wird der benötigte Speicherplatz minimiert und die benötigte Übertragungszeit der Daten verkürzt. Die Menge der in den Daten enthaltenen Informationen wird dabei meist so verringert (komprimiert), dass im Ergebnis für die Nutzung, nach der Dekomprimierung, keine verringerte Qualität zu erwarten ist. Beispiele für gängige Komprimierungsprogramme sind Winzip (Zip-Datei) oder Winrar (Rar-Datei).

VPN

VPN bedeutet “Virtual Private Network” und bezeichnet ein in sich geschlossenes, virtuelles Kommunikationsnetz. VPN basiert dabei auf einem bestehenden öffentlichen Kommunikationsnetz und erstellt darin virtuelle, private Teilnetze. Ein VPN verbindet dabei zwei Netzwerke oder zwei Computer miteinander oder einen Computer mit einem Netzwerk. Die Übertragung von Daten findet dabei über ein sogenanntes Tunneling-Protokoll statt, das die ausgetauschten Daten ver- oder entschlüsselt. Damit entsteht zum Beispiel die Möglichkeit, dass Außendienstmitarbeiter oder Mitarbeiter, die im Homeoffice arbeiten, sicher, von außerhalb des Unternehmens, auf das Unternehmensnetzwerk zugreifen können.

Monitoring

Monitoring bedeutet die (dauerhafte) Beobachtung eines bestimmten Systems oder von bestimmten Vorgängen mittels systematischer Erfassung, Messung und ggf. Protokollierung. Die Beobachtung kann anhand technischer Hilfsmittel geschehen. Das Monitoring dient dazu festzustellen, ob ein beobachteter Prozess oder Vorgang wie gewünscht verläuft und, falls nicht, gegensteuernd eingreifen zu können.
Eine Funktion des Monitorings besteht darin, bei einem beobachteten Ablauf oder Prozess festzustellen, ob dieser den gewünschten Verlauf nimmt und bestimmte Schwellenwerte eingehalten werden, um andernfalls steuernd eingreifen zu können. Monitoring ist deshalb ein Sondertyp des Protokollierens. Im IT-Bereich wird Monitoring beispielsweise zur Netzwerküberwachung in Rechenzentren, auf Webseiten und Webshops, aber auch bei vielen anderen IT-Anwendungen eingesetzt. Je nach Beobachtungszeitpunkt unterscheidet man zwischen dem Predictive Monitoring, anhand dessen man aufgrund wahrscheinlich künftig eintretender Ereignisse vorausschauend agieren kann, einem Realtime Monitoring, das Beobachtungen in Echtzeit durchführt und dem Reactive Monitoring, bei dem die Beobachtung mit zeitlicher Abweichung, nach Abweichungen und Veränderungen zum Soll-Zustand, erfolgt.

Konformität (Zertifizierung/IWTS-Standard)

Im Bereich der Zertifizierung bezeichnet Konformität die Erfüllung eines, als Voraussetzung für eine Zertifizierung zu erfüllenden, Prüfkriteriums. Beim IWTS-Standard, dem ersten Standard für die Prüfung von Webseiten hinsichtlich Cyber-Sicherheit, Einhaltung von Vorschriften zum Datenschutz, Inhaberschaft und Ausweisungspflichten sowie Benutzerfreundlichkeit, werden Details und Elemente der zu prüfenden Webseiten auf Konformität zu zahlreichen Kriterien inspiziert.

Cookie

Ein Cookie oder HTML-Cookie (aus dem Englischen übersetzt Keks oder Plätzchen) ist eine, auf dem Computer des Users gespeicherte, kleine browserspezifische Textdatei. Die Datei enthält in der Regel Daten über bereits besuchte Webseiten. Ein Webseitenbetreiber kann anhand von Cookies erkennen, ob der Benutzer die Webseite vorher bereits besucht hat. Basierend auf diese Informationen kann er dem User auf ihn zugeschnittene Angebote unterbreiten. In Foren können Cookies dazu genutzt werden, um einen schon vorher angemeldeten bzw. registrierten Benutzer zu erkennen. Zusätzlich kann in einem Cookie gespeichert werden, welche Themen bereits angesehen wurden. In jedem Browser kann eingestellt werden, ob Cookies zugelassen oder generell abgelehnt werden sollen. Zudem muss bei einem Besuch auf einer vorher noch nicht aufgerufenen Webseite auf nicht ausschließlich technische Cookies hingewiesen werden (Cookie-Info-Pflicht) und dem Nutzer die Möglichkeit gegeben werden, ausdrücklich die Cookies zu erlauben oder diese abzulehnen.

World Wide Web Consortium (W3C)

Das World Wide Web Consortium, abgekürzt W3C, ist ein 1994 am Massachusetts Institute of Technology (MIT) gegründetes Gremium, mit dem Ziel, Techniken im Internet zu standardisieren. Technologien, für die bisher Empfehlungen zur Standardisierung entwickelt wurden, sind zum Beispiel HTML, XHTML, CSS, PNG oder SVG. Auch die WCAG, die Richtlinien für barrierefreie Gestaltung von Inhalten im Web, wurden vom W3C veröffentlicht. Das W3C ist als Mitgliedsorganisation gestaltet und wird unter anderem auch von der Europäischen Kommission unterstützt.

Web Content Accessibility Guidelines (WCAG)

Die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG), ins Deutsche übersetzt “Richtlinien für barrierefreie Inhalte im Web”, sind vom W3C-Konsortium erstellte und veröffentlichte Richtlinien zur barrierefreien Gestaltung von Angeboten im Internet. Diese dienen dazu, Content von Webseiten, insbesondere auch für Menschen mit beispielsweise verminderter Sehkraft oder Blindheit, Schwerhörigkeit oder Taubheit, geistigen Einschränkungen oder Lernstörungen oder eingeschränkten Sprach- oder Bewegungsfähigkeiten barrierefrei zugänglich zu machen. Zudem soll dadurch die Nutzbarkeit im Allgemeinen für alle User vereinfacht werden.

Cyber-Grooming

Als Cyber-Grooming werden Aktivitäten durch Ansprechen von Personen im Internet bezeichnet, die das Ziel verfolgen, sexuelle Kontakte herzustellen. Demnach kann es sich bei Cyber-Grooming um eine Form sexueller Belästigung handeln oder um das konkrete Ziel sexuellen Missbrauch, online, bspw. durch Chat, Erlangung von Bildern oder Videos oder offline durch reale Treffen, anzubahnen. Üblicherweise wird durch Vortäuschung von Verständnis, Schmeicheln oder durch Geschenke zuerst Vertrauen aufgebaut, um daraufhin eine Straftat, wie beispielsweise die Anfertigung von kinderpornografischem Material oder durch sexuellen Missbrauch, begehen zu können.

TAN

Eine Transaktionsnummer (TAN) ist ein einmalig verwendbares Passwort, das in der Regel aus sechs Ziffern besteht und überwiegend beim Online-Banking Verwendung findet. Die TAN muss bei einer Transaktion, wie zum Beispiel einer Überweisung, angegeben werden, um die Gültigkeit des Auftrags zu bestätigen. Ursprünglich wurden TAN anhand einer TAN-Liste bereitgestellt. Inzwischen wurde die Liste, vor allem aufgrund erhöhter Gefahren von Phishing-Angriffen, durch andere Verfahren wie beispielsweise pushTAN oder TAN-Generator ersetzt, bei denen die TAN unmittelbar vor einer nötigen Auftragsbestätigung durch eine von der Bank zur Verfügung gestellten mobilen App oder eines speziellen TAN-Generator-Geräts mitgeteilt wird.

Streaming

Streaming ist die Wiedergabe von Videos, Audio (Musik oder Ton) und Bilder auf einem digitalen Endgerät, während sich der wiedergegebene Inhalt nicht auf dem lokalen Gerätespeicher befindet. Die Inhalte können entweder direkt aus dem Internet über ein Servernetzwerk oder aus dem lokalen Netzwerk von einem heimischen Server gestreamt werden, ohne die Daten vorher vollständig herunterzuladen und abzuspeichern. Der Nachteil des Streamens ist die Notwendigkeit einer konstant bestehenden und schnellen Internetverbindung, um die Inhalte auf das Endgerät übertragen sowie möglichst direkt und ohne Unterbrechung wiedergeben zu können.

User

Der User ist die englische Bezeichnung für einen „Anwender“ oder „Benutzer“ eines Computers, einer Softwareanwendung oder -komponente, Benutzerkonten oder des Internets.

Layout

Das Layout ist die Text- und Bildgestaltung einer Seite, Webseite, Publikation oder eines Werbemittels und ist sinngemäß mit “Gestaltung” aus dem Englischen übersetzbar.

Datenschutzbeauftragter (DSB)

Ein Datenschutzbeauftragter (DSB) organisiert in Betrieben oder Behörden die Einhaltung des Datenschutzes. Der DSB kann ein Mitarbeiter sein oder als externer DSB bestellt werden, muss die notwendige Fachkunde besitzen und darf seine Tätigkeit durch konfliktreiche Selbstkontrolle nicht gefährden.

Die generellen Aufgaben und Tätigkeiten des DSB, die in Deutschland im Budesdatenschutzgesetz (BDSG) geregelt werden, sind insbesondere:

  • Umsetzen von Datenschutzrichtlinien
  • Dokumentieren der Prozesse zum Datenschutz
  • Ansprechpartner für alle Datenschutzthemen
  • Überwachen und Prüfen der Einhaltung der Datenschutzbestimmungen beim Umgang mit personenbezogenen Daten und der Rechtmäßigkeit bei der Datenerhebung
  • Melden von Datenschutzverstößen und Verfolgung derer in Kooperation mit internen oder externen Organisationen
  • Überwachen der Datenlöschung
  • Aufbau einer internen oder externen Organisation zur Überwachung der Einhaltung des Datenschutzes

Webseite erstellen

Es gibt zahlreiche Kriterien, die für Webseitenbetreiber beim Erstellen einer Internetseite beachtet werden müssen. Die wichtigsten und wie man an sie herangeht, um sich im Internet erfolgreich zu präsentieren, sind im Folgenden beschrieben.

Strukturierte Inhalte

Die Navigation soll auf den ersten Blick selbsterklärend sein. Anhand von Querverweisen oder durch die Verwendung von Call-to-Action-Begriffen, können die Besucher der Webseite von der Homepage oder von den Unterseiten aus durch sämtliche Inhalte der Seite geführt werden. Es ist jedoch üblich, dass eine Internetseite nicht linear und vollständig gelesen wird, sondern spezifische Inhalte oft nur überflogen werden. Deshalb dürfen besonders wichtige und relevante Inhalte auch mehrmals an geeigneten Stellen vorkommen.
Es gilt dabei zu beachten, dass die Texte auf den einzelnen Webseiten gut strukturiert und hierarchisiert sind. Sie also eine aussagekräftige Hauptüberschrift haben, auf die ein kurzes Intro folgt. Längere Texte sollten durch weitere Überschriften übersichtlich gestaltet werden. Das Alles sollte bereits während des Erstellens einer Webseite beachtet werden.

Klares Layout

Ebenfalls zu Beginn des Webseite Erstellens sollte beachtet werden, dass das Layout und Design der Seite zum Erscheinungsbild des Unternehmens passen soll, welches der Webseitenbetreiber repräsentieren möchte. Das kann anhand einer einfachen, ansprechenden Farbpalette gestaltet werden. Das Design dabei soll einfach und übersichtlich sein.

Klare Botschaften

Bereits durch den Domainnamen der Internetseite kann eine Botschaft übermittelt werden, weshalb dieser aussagekräftig sein soll. Dadurch können Besucher noch vor dem Aufruf der Homepage einfach und schnell erfassen, welchen Zweck und Inhalt die Webseite beinhaltet und welche Leistungen und Produkte dort angeboten werden.
Wichtig ist insbesondere auch gleich von Beginn an beim Erstellen einer Internetseite auf eine schnelle Ladezeit zu achten, um den Besucher durch zu langes warten lassen nicht zu verlieren.
Diese und weitere Kriterien sind auch insbesondere für den Bereich Suchmaschinenoptimierung (SEO) wichtig, damit die Webseite auch leicht im Internet aufgefunden wird. SEO ist ohnehin ein sehr wichtiger Punkt, der nicht nur während des Erstellens einer Webseite, sondern stetig auch danach betrachtet und optimiert werden muss.

Sehr gute Fotos und Grafiken

Die Fotos und Grafiken auf der Webseite sollen aussagekräftig sowie von guter Qualität und hoher Auflösung sein. Sie fügen sich in das Layout und das Design der Internetseite ein und entsprechen dem Stil und Inhalt dieser.

Pflegeleicht & einfach zu Warten

Um eine Webseite zu erstellen, hat der Webseitenbetreiber mehrere Möglichkeiten, die sich anhand Flexibilität, Erstellungsaufwand und Kosten unterscheiden. So kann eine Homepage oder Internetseite mit leicht nachvollziehbarer Anleitung anhand eines Baukastensystems erstellt werden, was die einfachste, aber auch unflexibelste Variante ist. Flexibler aber etwas einarbeitungsintensiver ist die Verwendung eines Content-Management-Systems wie beispielsweise WordPress. Eine Webseite kann auch völlig unabhängig selbst programmiert werden. Das erfordert allerdings größeres technisches Verständnis oder das Engagement von Fachleuten, was die Kosten für die Webseite etwas höher ausfallen lassen kann.

Wichtig ist jedoch, dass die Internetseite vom Webseitenbetreiber selbst aktualisiert werden kann. Damit sind sowohl die Inhalte wie Texte, Bilder und Grafiken gemeint. Aber auch die Aktualisierung der Technik und möglicherweise verwendeter Plugins.

Erfüllt rechtliche und sicherheitstechnische Anforderungen

Sehr wichtig beim Erstellen einer Webseite ist die Beachtung von rechtlichen und sicherheitstechnischen Anforderungen, um als Webseitenbetreiber selbst sicher vor Angriffen, Betrügereien oder Verlust der Seite zu sein, aber auch um seine Besucher zu schützen und nicht zuletzt, um nicht der Gefahr von Abmahnungen oder Rechtsverstößen ausgeliefert zu sein. Einige dieser Kriterien sind eine sichere Verbindungen zur Webseite durch das Vorhandensein von SSL-/TLS-Verschlüsselung und -Zertifikaten, ein vollständiges Impressum oder eine gültige Datenschutzerklärung. Sicherheit und eine gute Anleitung zum Einhalten und Erfüllen dieser und weiterer Kriterien kann die Zertifizierung mit dem International Website Trust Standard (IWTS) sein, welche vom FdWB, zusammen mit weiteren Experten, erarbeitet wurde. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Webseite: iwts-standard.com.

URL

URL bedeutet Uniform Resource Locator, wobei es sich um die vollständige Internetadresse einer Webseite handelt. Die URL ist Teil eines Links und wird von einem Client interpretiert, um eine Verbindung zum entsprechenden Server aufbauen zu können. 

Die URL des FdWB ist zum Beispiel https://www.fdwb.de und besteht aus zwei Teilen, die durch :// voneinander getrennt werden: Dem Protocol Identifier (hier: https) und dem Ressource Name (hier: www.fdwb.de), in dem wiederum die Domain mit ihren Bestandteilen (Top-Level-, Second-Level-Domain und ggf. Subdomain) enthalten ist.

Grafik

Grafik ist der Oberbegriff für eine zwei- oder dreidimensionale grafische Darstellung. Fotos, Bilder, Zeichnungen, Diagramme oder Symbole sind Beispiele für Grafiken. Im IT-Bereich gibt es Pixel-, Raster- oder Vektorgrafiken. Die Dateigröße von unkomprimierte Grafiken beträgt oft mehrere Megabytes, weshalb Grafiken für die Übertragung oder Darstellung auf Webseiten oft komprimiert werden. Eine Komprimierung kann sich, je nach Art und Umfang, mehr oder weniger sichtlich auf die Darstellungsqualität der Grafik auswirken.

Link

Link ist die Kurzform des Wortes Hyperlink und kann ins Deutsche als Verknüpfung oder Verbindung übersetzt werden. Ein Link ist somit eine direkte Verknüpfung zwischen einer Webseite und einer anderen Webseite oder zu anderen Textstellen, Medien oder Dokumenten, die per Mausklick aktiviert werden kann. Ein Link besteht stets aus einem Ausgangspunkt, der verlinkenden Webseite, einem anklickbaren Text oder Button und der verlinkten Webseite als Linkziel.

Suchmaschine

Suchmaschinen sind Internetdienste, anhand denen ein Nutzer nach Webseiten oder anderen Inhalten wie Bilder, Videos oder Nachrichten suchen kann. Zum Auffinden der gesuchten Inhalte kann der Internetnutzer einen oder verschiedene Suchbegriffe eingeben. Anhand eines Suchalgorithmus sucht die Suchmaschine in den, von ihr meist vorher, indizierten Inhalten und gibt das Ergebnis als Linkliste aus. Die momentan am häufigsten verwendete Suchmaschine ist von Google. Um in Suchmaschinen gefunden zu werden, ist es für Webseitenbetreiber wichtig, ihre Webseite darauf zu optimieren. Dies geschieht mit sogenannten SEO-Maßnahmen, die entweder selbst oder von qualifizierten IT-Dienstleistern vorgenommen werden können.

Newsletter

Ein Newsletter wird häufig als elektronischer Infobrief, meist in Form einer E-Mail, zum Zweck von Mitteilungen oder von Werbung verwendet. Für den Empfang von Newslettern ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass der Empfänger im Vorfeld seine ausdrückliche Genehmigung erteilt, was in der Regel in Form einer elektronischen Registrierung erfolgt. Ebenso hat der Empfänger jederzeit die Möglichkeit sich aus der Verteilerliste für künftige Newsletter auszutragen.

Forum

Als Forum, Online-Forum oder auch Internetforum werden Internetportale bezeichnet, die zum asynchronen Gedanken- oder Erfahrungsaustausch von Internetnutzern zu unterschiedlichen Themen dienen. Nutzer können dabei eigene Beiträge verfassen oder auf die Beiträge von anderen antworten. Häufig werden die Diskussionen von Forenmoderatoren begleitet, die darauf aufpassen, dass die Forenregeln eingehalten werden.

Digitaler Verbraucherschutz

Der digitale Verbraucherschutz hat zum Ziel, Endkunden durch die Etablierung von grundlegenden Sicherheitsstandards sowie durch Informationen und Sensibilisierung vor cyber-kriminellen Handlungen zu schützen. Weitere Ziele sind die Warnung vor aktuellen und strukturellen Sicherheitsrisiken bei gängigen und etablierten IT-Systemen und -Diensten sowie die Unterstützung von befugten Stellen, um berechtigte Sicherheitsinteressen bei Herstellern und Diensteanbietern durchzusetzen.

IT-Sicherheitsgesetz

Das IT-Sicherheitsgesetz oder Gesetz zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme, das vom deutschen Bundestag verabschiedet wurde und seit 2015 gültig ist, soll dazu beitragen, dass die in Deutschland betriebenen IT-Systeme und digitalen Infrastrukturen zu den sichersten der Welt gehören. Dies spielt vor allem in den Bereichen der kritischen Infrastrukturen, wie Wasser- und Stromversorgung, Ernährung oder Finanzen, eine herausragende Rolle. Ein weiteres wichtiges Ziel ist aber auch die Verbesserung der IT-Sicherheit in Unternehmen und ein verbesserter Schutz im Internet.

OWASP – Open Web Application Security Project

Die Non-Profit-Organisation Open Web Application Security Project (OWASP) hat das Ziel zur Erhöhung der Sicherheit von Diensten und Anwendungen im Internet beizutragen und diese zu verbessern. Im Mittelpunkt steht das Schaffen von Transparenz, um Organisationen und Endanwender auf Sicherheitsrisiken hinzuweisen, auf deren Basis fundierte Entscheidungen getroffen werden können. Hierfür werden innerhalb des Projekts Methoden, Werkzeuge, Technologien und Informationsmaterialien erarbeitet und für Interessierte frei zur Verfügung gestellt. Am OWASP sind weltweit verteilt sowohl Firmen und Bildungseinrichtungen als auch Einzelpersonen beteiligt.

Ein vielfach beachtetes Dokument ist OWASP Top 10, das regelmäßig aktualisiert und veröffentlicht wird und einen breiten Konsens über die kritischsten Sicherheitsrisiken für Webanwendungen darstellt. OWASP Top 10 findet mitunter auch bei der Zertifizierung mit dem IWTS-Standard Beachtung.

GDPR

GDPR bedeutet General Data Protection Regulation und ist die englische Bezeichnung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Für weitere Details siehe DSGVO

Compliance

Compliance ist ein englischer Begriff, der im betriebs- und rechtswissenschaftlichen Bereich die Einhaltung von Regeln, Gesetzen und Normen von Unternehmen bezeichnet. Ursprünglich war der Begriff auf das Gesundheitsmanagement und die Bankwirtschaft begrenzt, wird heute aber vermehrt in anderen Bereich wie bspw. der IT-Compliance verwendet. IT-Compliance umfasst hierbei die Einhaltung von gesetzlichen, vertraglichen und unternehmensinternen Regeln der IT-Landschaft.

Urheberrechtsrichtlinie 2019/790 (Urheberrechtsreform)

Die EU-Urheberrechtsrichtlinie im digitalen Binnenmarkt 2019/790 wurde am 26. März 2019 vom Europaparlament beschlossen und am 17. Mai 2019 veröffentlicht. Das Ziel der Richtlinien ist es, das Urheberrecht an die Entwicklungen im digitalen Bereich anzupassen und im europäischen Raum zu harmonisieren. Dabei waren bereits während der Debatte um die Umsetzung der Richtlinie einige Inhalte umstritten. Insbesondere sind dies die Artikel 15 Schutz von Presseveröffentlichungen im Hinblick auf die Online-Nutzung (vormals Artikel 11; Schlagwort: Leistungsschutzrecht für Presseverleger) und 17 Nutzung geschützter Inhalte durch Diensteanbieter für das Teilen von Online-Inhalten (vormals Artikel 13; Schlagwort: Upload-Filter).

BDSG – Bundesdatenschutzgesetz

Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) besteht in seiner ursprünglichen Form seit 1978. Dessen Neufassung ist am 25.05.2018, zusammen mit der Datenschutz-Grundverordnung, in Kraft getreten. Es umfasst alle, die Bundesrepublik Deutschland betreffenden Datenschutzregeln und legt, zusammen mit den Datenschutzgesetzen der Bundesländer und weiterer Regelungen, fest, wie mit personenbezogenen Daten umzugehen ist, welche durch Informations- und Kommunikationssysteme oder auch manuell verarbeitet werden, um somit auch die allgemeine Cyber-Sicherheit zu erhöhen. Das Gesetz besteht aus vier Teilen und insgesamt 85 Paragraphen.

Plugin

Ein Plugin (von to plug in – anschließen) verkörpert eine Erweiterung zu einer bereits benutzten Software. In der Regel sind Plugins fakultativ und können vom Benutzer je nach Bedarf installiert und deinstalliert werden. Plugins erweitern die ursprüngliche Software um weitere Funktionen und vereinfachen die Bedienung, ohne viel Speicherplatz zu verbrauchen.

Hacker

Hacker nennt man im öffentlichen Gebrauch jeden, der versucht, über digitale Wege an Informationen und Daten zu gelangen. Hacker verschaffen sich via Malware, Viren oder Mailbetrug Zugang zu persönlichen Daten und verwenden diese anschließend zum eigenen Vorteil. Auf diese Weise verursachen sie häufig großen finanziellen, privaten oder sogar gesellschaftlichen Schaden.

ADV-Vertrag

Der Auftragsdatenverarbeitungsvertrag (ADV-Vertrag) regelt die Auftragsdatenverarbeitung durch einen Dienstleister im Namen eines Auftraggebers. Grundsätzlich dürfen Unternehmen personenbezogene Daten nicht an Dritte weitergeben. Im Rahmen des ADV-Vertrages jedoch wird der Dienstleister vom Dritten rechtlich zu einem Teil des Auftraggebers. Bei diesem Ausnahmefall können Daten an einen Partner weitergegeben werden. Synonyme Verwendung, siehe auch AV-Vertrag.

Allianz für Cyber-Sicherheit

Die Allianz für Cyber-Sicherheit ist eine Initiative des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), mit dem Ziel, die Widerstandsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland gegenüber Cyber-Angriffen zu stärken. Dem ständig wachsenden Netzwerk der Allianz für Cyber-Sicherheit gehören bereits mehr als 4000 Unternehmen und Institutionen an, die  sich aus IT-Dienstleistungsunternehmen, IT-Herstellern, Beratungsunternehmen sowie Anwenderunternehmen aller Größen und Branchen zusammensetzen.

Urheberrecht

Im Urheberrecht sind die Rechte von Urhebern geistigen Eigentums festgehalten. Es dient dem Schutz von künstlerischen, literarischen, wissenschaftlichen und weiteren geistigen Erzeugnissen, damit diese nicht unautorisiert vervielfältigt oder von Unbefugten als eigene Schöpfung ausgegeben werden können. Wer geistiges Eigentum ohne Zustimmung des Urhebers verwendet, begeht nach dem Urheberrecht eine Straftat.

AGB

Die Abkürzung AGB steht für Allgemeine Geschäftsbedingungen. In den AGB listet ein Verwender vorformulierte Geschäftsbedingungen für den Vertragsabschluss mit einem Vertragspartner auf. Diese Geschäftsbedingungen orientieren sich sowohl an den Gesetzen der Bundesrepublik Deutschland als auch an den Verfügungen des europäischen Gemeinschaftsrechts. Vertragspartner können die AGB vor Vertragsabschluss einsehen, um mehr Transparenz zu gewährleisten.

Widerrufsbelehrung

Dienstleister und Produzenten sind dazu verpflichtet, Verbraucher auf die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen eines Widerrufs hinzuweisen. Im Rahmen der Widerrufsbelehrung müssen Verbraucher insbesondere über die Fristen und entstehenden Kosten eines Widerrufs aufgeklärt werden.

Webdesigner

Ein Webdesigner hilft einem Webseitenbetreiber dabei, seine Internetseite zu erstellen. Je nachdem, welches technische Grundverständnis der Webseitenbetreiber selbst hat, kann der Webdesigner die vollständige Erstellung der Homepage fürs Internet übernehmen oder lediglich eine Anleitung und Beratung dafür geben, wie eine Internetseite erstellt werden soll. Abhängig vom Umfang der zu erstellenden Webseite können die Kosten dafür variieren.

Der Webdesigner beschäftigt sich mit der grafischen Gestaltung, der Software-Architektur der Internetseite, dem Interface-Design für die Nutzerführung auf der Homepage und auch mit der Suchmaschinenoptimierung, um die Webseite bestmöglich im Internet zu positionieren.

Während kleinere, individuelle Projekte für Homepages von einem Webdesigner in relativ kurzer Zeit und zu geringen Kosten umgesetzt werden können, sind bei aufwendigeren Internetseiten, wie beispielsweise E-Commerce-Seiten mit einer Vielzahl von Front-End-Funktionalitäten, mehrere Webdesigner nötig. In der Regel sind sie dann auf unterschiedliche Bereiche spezialisiert und bringen ihre Experteneigenschaften in den jeweiligen Disziplinen vollständig ein oder geben anderen Webdesignern Anleitung hinsichtlich der Umsetzung für die Internetseite. Häufig werden sie bei größeren Projekten oder Agenturen speziell für das Layout und das Design von Webseiten eingesetzt, während spezialisierte Entwickler die weiteren Aufgaben, wie zum Beispiel die Umsetzung des Responsive Designs übernehmen.

Im direkten Kontakt mit dem Webseitenbetreiber, ist eine wichtige Aufgabe des Webdesigners auch, die beste Lösung zwischen den wünschen des Auftraggebers, den Ansprüchen der Nutzer und den aktuellen Standards im Internet zu finden und diese, unter Nutzung der am besten geeigneten technischen Möglichkeiten umzusetzen.

Klickrate

Die Klickrate, auch Click-Through-Rate, ermittelt einen Wert für den Erfolg von Werbebannern und Anzeigen. Wenn eine Anzeige bei einhundert Impressionen dreimal geklickt wird, beträgt die Klickrate 3 Prozent. Klickraten von einem bis drei Prozent gelten als hohe Werte, während die meisten Anzeigen Klickraten von unter einem Prozent erzielen.

Blog

Auf einem Blog erstellt ein Blogger persönliche Inhalte wie Tagebucheinträge, Kommentare oder Ratschläge. Der Blog dient als Meinungsportal und kann vom Blogger auch kommerziell eingesetzt werden, indem er Werbung für Partnerunternehmen macht. Heutzutage haben Blogs auch dank Social Media einen großen Einfluss auf das generelle Meinungsbild.

WordPress

Das Content-Management-System (CMS) WordPress dient als freie Software seit 2003 dem Aufbau von Webseiten und hat sich seitdem als eines der beliebtesten Programme für die Webseitenerstellung etabliert. Es zeichnet sich durch seine schnelle Bearbeitungszeit und leichte Bedienbarkeit aus. WordPress ermöglicht individuelle Designs, eine freie Gliederung und eine klare Hierarchisierung der Inhalte.

Cyber-Sicherheit

Der Terminus Cyber-Sicherheit aus der Kommunikationstechnik erweitert den herkömmlichen Begriff der IT-Sicherheit auf den gesamten Raum der nationalen und internationalen Vernetzung. Cyber-Sicherheit erstreckt sich auf alle am virtuellen Datenfluss beteiligten Systeme und Prozesse.

Social Media

Unter dem Begriff Social Media sind alle sozialen Medien zusammengefasst. Sie beruhen darauf, dass Benutzer interaktiv miteinander in Kontakt treten und Inhalte austauschen können. Der Fokus liegt auf Vernetzung. Bekannte Social Media sind Facebook, Instagram oder WhatsApp.

Spyware

Spyware (Kunstwort aus englisch spy – Spion und dem letzten Teil aus Software) ist Software, die zur Spionage eingesetzt wird. Mittels Spyware können Externe die Daten eines Internetbenutzers sichten und sammeln. Diese können entweder weiterversendet oder analysiert werden. Spyware ist zum Beispiel wichtig, um Werbeeinblendungen auf Benutzer zuzuschneiden.

Subdomain

Ein Element der DNS-Hierarchie. Die Subdomain bezeichnet eine Domain, die Teil einer Hauptdomain ist. Sie befindet sich in einem Baumdiagramm auf einer tertiären Stufe und wird daher auch Third Level Domain genannt. Subdomains werden eingesetzt, um die ursprüngliche Domain weiter zu spezifizieren und in verschiedene Themenbereiche aufzuteilen.

Template

Als Template bezeichnet man eine vorgefertigte Designvorlage zur Erstellung einer Webseite. Der Webseitenbetreiber kann das Template nach seinen Vorgaben bearbeiten. Mittels Bildbearbeitungsprogrammen und HTML-Zeichen schneiden Webseitenbetreiber Webseiten individuell zu. Templates eignen sich vor allem für unerfahrene Webseitenbetreiber und Anfänger.

Time-out

Zeigt die Überschreitung einer zeitlichen Frist für die Benutzung oder den Besuch eines Inhalts oder eines Programms an. Das Kontrollsignal Time-out erscheint, wenn eine Aktion zu lange braucht, um ausgeführt zu werden. Dies verringert Wartezeiten und schont Systemressourcen, die beim Wartevorgang aufgewendet werden müssen.

Traffic

Im normalen Sprachgebrauch die Summe der Besucherströme auf einer Webseite. In Wahrheit das Ausmaß des Datentransfers zwischen einem Server und einem Client via Internet. Traffic kommt zustande, wenn Internetnutzer Webdokumente in Anspruch nehmen und Dateien abrufen. Wird in der Summe der Datenmenge gemessen. Hoher Traffic bedeutet hohe Popularität einer Seite.

TXT-Eintrag

Mit einem TXT-Eintrag können Inhaber einer Domain einen frei definierbaren Text in eine DNS-Zone integrieren. Der TXT-Eintrag wird dem DNS-Eintrag hinzugefügt und kann beispielsweise (bei Google) benutzt werden, um sich als Inhaber bzw. Betreiber einer Domain auszuweisen. Die Wahl der einzelnen Textbausteine ist dabei beliebig.

Upload

Der Begriff Upload bezeichnet das Bereitstellen von Daten für eine Netzwerk-Community, in der Regel die Internetgemeinde. Die Daten werden von einem lokalen Medium für fremde Computer zum Herunterladen freigegeben. Der Datenfluss erfolgt in Richtung des Clients. Gegenstück des Uploads ist der Download.

Verlinken

Verlinken (von engl. link – Verknüpfung) nennt man die Einspeisung einer URL innerhalb eines Textblocks, Bildes oder eines anderen Mediums. Der Link führt weg von der derzeitigen Webseite und bringt den Benutzer auf eine andere Webseite. Das Verlinken gehört heute zu den gängigsten Marketingstrategien im Internet, um Interessenten auf eine Seite zu locken.

vs.

Eine heutzutage vor allem im englischsprachigen Bereich häufig genutzte Abkürzung für den lateinischen Ausdruck versus. Versus heißt auf Deutsch gegen und drückt eine Gegenüberstellung zweier Akteure aus. Im Satz: Die Auseinandersetzung um die Tarife entzündet sich am schon lange schwelenden Konflikt Unternehmen vs. Gewerkschaft.

Webseite

Die Webseite ist ein Dokument, das von einem Webserver für die Benutzer im World Wide Web bereitgestellt wird. Das Dokument verfügt über einen Code (URL), über den es von jedem Browser aufgerufen werden kann. Auf Webseiten finden sich neben Texten auch Bilder, Grafiken, Videos und Audiodateien.

Webseitenbetreiber

Inhaber einer Domain. Unter dem Begriff Webseitenbetreiber firmiert nicht immer eine einzige Person. Vielmehr wird die Menge aller Urheber einer Webseite Webseitenbetreiber genannt. Hierbei kann es sich um eine Einzelperson oder ein Unternehmen handeln. Der Webseitenbetreiber ist für die Pflege der Webseite und die präsentierten Inhalte zuständig.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Beitrag: Webseitenbetreiber

Webspace

Der Webspace (übersetzt Netzraum) bezeichnet einen Ort auf einem Webserver, wo Webseitenbetreiber Dateien speichern können. Diese stehen Internetbenutzern zur Verfügung. Der via Webspace bereitgestellte Speicherplatz kann mit Texten, Audiodateien, Videos, Bildern und vielen weiteren Medien gefüllt werden. Webspace wird von einem Webhoster zur Verfügung gestellt.

Nofollow

Nofollow (deutsch „nicht folgen“) ist ein HTML-Code, mit dem ein Link versehen wird. Nofollow gewährleistet, dass nicht alle Verlinkungen Einfluss auf das Ranking bei den Suchmaschinen haben. Damit wird beispielsweise der Verbreitung von Spam in den Kommentaren auf Blogs, bei YouTube oder in Sozialen Netzwerken vorgebeugt.

Opt-In

Der englische Terminus Opt-In bezeichnet die ausdrückliche Zustimmung eines Kunden zu Werbemitteln aller Art. Dazu gehören Newsletter, Briefe, Anrufe und Benachrichtigungen. Der Endverbraucher wird vor der Werbekontaktaufnahme gefragt, ob er mit den Werbemitteln einverstanden ist. Im Sinne des Permission-Marketing kann er erst danach kontaktiert werden.

Opt-Out

Der Opt-Out gilt als Gegensatz des Opt-In. Bei diesem Werbeverfahren sammeln Unternehmen Informationen über Verbraucher und senden Werbemittel, wenn der Verbraucher das Unternehmen nicht explizit darauf hingewiesen hat, dass er nicht kontaktiert werden will. Diese Praxis ist rechtlich umstritten, wird jedoch trotzdem häufig angewendet.

PHP

Das Akronym PHP steht für Hypertext Preprocessor. PHP ist eine Programmiersprache, die sich in HTML einfügen lässt. Aus diesem Grund ist sie weit verbreitet. Bei PHP wird der Code auf dem Server ausgeführt, sodass er vor Ort HTML-Ausgaben erzeugt. Diese werden an den Client weitergeleitet.

Pillar-Page

Die Pillar-Page (von englisch pillar – Säule) gilt als vielversprechendes Konzept, um den häufigen Einsatz von Keywords zu drosseln und Webseiten praxisorientiert aufzubauen. Eine Pillar-Page kann als Themenseite beschrieben werden, auf denen alle Bereiche eines Themas abgehandelt, erklärt oder vorgestellt werden. Pillar-Pages korrespondieren mittlerweile sehr gut mit den Suchanforderungen von Suchmaschinen wie Google.

Ping

Testwerkzeug zur Ermittlung von Internetverbindungen. Ping steht als Hilfsmittel für die Untersuchung von IP-Netzwerken zur Verfügung. Es kann z. B. herausfinden, ob ein bestimmter Host in einem Netzwerk zu erreichen ist. Hierfür stellt Ping unter anderem die Zeitspanne zwischen dem Aussenden einer Datei und dem Empfang durch den Host fest.

Provider

Auch im deutschsprachigen Raum verbreiter Ausdruck für einen Dienstleister im Internet. Der Provider stellt Technikleistungen und Dienstleistungen bereit, die für die Erstellung und die Abrufbarkeit von internetbasierten Inhalten essenziell sind. Provider ermöglichen z. B. den Webspace bzw. den Server für den Aufbau einer Webseite.

Redirect/Weiterleitung

Als Redirect bzw. Weiterleitung bezeichnet man eine Umleitung des Benutzers von einer URL auf eine andere URL. Weiterleitungen eignen sich zum Beispiel, wenn ein Webseitenbetreiber seine Domain wechselt. Mittels Weiterleitung werden die Besucher automatisch von der alten URL auf die neue Seite transferiert.

Relaunch

Der Begriff Relaunch kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie Wiedereinführung. Webseitenbetreiber können ihre Webseite beim Relaunch mit einem neuen Layout versehen oder mit neuem Content ausstatten. Der Relaunch dient also einer Überholung oder Optimierung der Webseite für eine verbesserte Webpräsenz, z. B. im Google Ranking.

Remote

Englischer Ausdruck für Fernbedienung. In der Informationstechnologie bezeichnet der Begriff Remote den externen Zugriff auf ein Computerdesktop. Der Zugriff erfolgt aus der Ferne auf das sogenannte Remote-Desktop. Für diesen Zugriff ist keine Anmeldung des Benutzers am lokalen Server erforderlich.

Rendern

Synthesevorgang in der Computergrafik. Beim Rendern werden Rohdaten in visuelle Effekte übersetzt. Das Rendern bezeichnet hierbei die Berechnung eines Bildmediums oder einer Videosequenz, bevor diese fertiggestellt ist. Schauplatz des Vorgangs ist die Szene, die sich aus einem räumlichen Modell und dessen Lichtverhältnissen, Objekten und Materialien zusammensetzt.

Responsive Design

Technik, welche das einheitliche Anzeigen von Webseiteninhalten auf unterschiedlichsten, besonders mobilen Endgeräten bei gleichbleibender Benutzerfreundlichkeit gewährleistet. Das betrifft besonders Bild– und Schriftgrößen, gute Lesbarkeit, Anordnung von Inhalten (Content), Anzeige ohne vertikales scrollen bei mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Beitrag: Responsive Design

Rezertifizierung

Eine Rezertifizierung ist eine erneute Ausstellung eines Zertifikats. Datenschutzverordnungen wie die DSGVO schreiben Sicherheitszertifikate für Webseiten vor. Die Sicherheitsbestimmungen sind jedoch von Zeit zu Zeit Änderungen unterworfen. Gesetzt den Fall, dass ein Zertifikat veraltet oder abgelaufen ist, muss eine Rezertifizierung vorgenommen werden.

SCA – Strong-Customer-Authentication

SCA oder Strong-Customer-Authentication bedeutet auf Deutsch starke Kundenauthentifikation. Die SCA basiert auf einer Verifikation eines Zahlungsleisters durch zwei verschiedene Faktoren (zum Beispiel Tablet und Gesichtserkennung). Mittels SCA sollen Betrugsfälle bei Onlinetransaktionen signifikant minimiert werden. SCA gilt nur für Transaktionen, die vom Zahlenden eingeleitet werden.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Beitrag: SCA – Strong-Customer-Authentication

Screenshot

Sinngemäß übersetzt Bildschirmkopie. Bei einem Screenshot nimmt man die aktuelle Anzeige auf einem Bildschirm auf. Hierbei kann es sich um den gesamten Bildschirminhalt oder Ausschnitte handeln. Die daraus entstehende Abbildung ähnelt einem Foto. Der Screenshot kann danach weiterverwendet werden. Screenshots lassen sich zum Beispiel speichern, drucken und verschicken.

Shortcode

Platzhaltercode für das Content Management System WordPress. Der Shortcode kürzt einen wesentlich längeren Code ab und steht so lange im WordPress-Text, bis der eigentliche, viel längere Code eingefügt wird. Shortcodes zeichnen sich durch ihre leichte Erkennbarkeit aus und lohnen sich für Webseitenbetreiber, weil sie Platz sparen.

Sitemap

Fungiert als Inhaltsverzeichnis bzw. als Landkarte einer Webseite. Die Sitemap listet alle einzelnen Webdokumente in einer Übersicht auf. Mittels HTML-Zeichen können Besucher direkt vom Seitenanfang zum gewünschten Abschnitt bzw. zur gewünschten Rubrik springen. Eine gute Sitemap trägt zu einer verbesserten Indexierung der Webseite bei.

Handle

Englischer Ausdruck für Hebel. Bezeichnet in der Informatik einen Identifikator/Referenzwert, der sich auf digitale Objekte bzw. Systemressourcen bezieht. Verwaltung erfolgt durch ein Betriebssystem. Notwendig für die Verwendung einer Ressource durch ein Anwendungsprogramm. Ein Handle erscheint deshalb z. B. nach der Anweisung zum Öffnen oder Erzeugen von Dateien.

Header

Als Header (von englisch head für Kopf) bezeichnet man eine Texteinheit, die sich weit oben im HTML-Dokument findet. Zum Header gehören der Titel der Seite sowie weitere Informationen wie Untertitel oder Einführung. Der Header spielt auch eine Rolle für die Suchmaschinen, da er Informationen über den Inhalt transportiert.

HTML

Kurz für Hypertext Markup Language. Eine Auszeichnungssprache zur Strukturierung von Hypertext-Einheiten. HTML ist eine fundamentale Kodierungssprache für das Webseitennetzwerk im Internet. Mittels HTML können Textbausteine, Bilder und andere Medieninhalte zu ansprechendem, klar geordneten Content zusammengefasst werden. HTML sorgt dementsprechend für eine semantische Ordnung der Inhalte.

HTTPS

HTTPS oder Hypertext Transfer Protocol Secure (sicheres Hypertext Übertragungsprotokoll) bezeichnet eine Verschlüsselungsmethode für die Datenübertragung zwischen einem Browser und einem Server. Das Transportverschlüsselungsprotokoll sorgt dafür, dass die Daten abhörsicher übertragen werden. Die Verschlüsselung erfolgt hierbei in beide Richtungen. HTTPS basiert auf HTTP und gewährleistet die Datensicherheit durch eine zusätzliche Verschlüsselung.

Iframe/Inlineframe

Ein Iframe oder Inlineframe (deutsch lose übersetzt Inlinerahmen) ist ein HTML-Element, das der Strukturierung von Webseiten dient. Das Inlineframing, heutzutage ein Bestandteil der Webdarstellung jedes Browsers, wird mittlerweile vor allem eingesetzt, um webseitenfremde Elemente als solche zu kennzeichnen. Aus diesem Grund markiert es heutzutage größtenteils Werbeflächen, die vom Inlineframe eingerahmt und vom Rest der Webseite abgehoben werden.

Impressum

Das Impressum (aus dem Lateinischen – Aufgedrücktes) ist eine Herkunftsangabe in Druckerzeugnissen oder im Web. Im Impressum enthalten sind Angaben über presserechtlich relevante Themen. Dazu gehören zum Beispiel eine Firma bzw. ein Inhaber, eine Adresse sowie Publikationsdaten usw.

Internet

Der Begriff Internet umfasst alle Interaktionen zwischen verbundenen Rechnernetzwerken. Zu den bekanntesten Dienstleistungen des Internets gehören das World Wide Web und das Versenden von E-Mails. Das Internet ist als Zwischenraum der Ort eines regen Datenaustauschs zwischen lokalen Rechnersystemen.

IP

Kurz für Internetprotokoll. Gehört zur TCP/IP-Netzwerkprotokollfamilie. Weltweit verbreitetes, verbindungsloses Netzwerkprotokoll zur Versendung von lokalen und globalen Datenpaketen. Im IP finden sich die verschiedenen Adressen von Geräten, die an das Netzwerk angeschlossen sind (IP-Adresse). Erste Schicht der Netzwerkprotokollfamilie, die ohne Übertragungsmedium funktioniert.

IPv6

IPv6 steht als Abkürzung für das Internet Protocol Version 6. Das IPv6 bezeichnet ein Verfahren zur Datenübermittlung zwischen Rechnern, also auch für das Internet. Es stellt Netze bereit, über die Daten versendet und empfangen werden können. Das IPv6 gibt es seit 1998. Es soll langfristig das weniger voluminöse IPv4 ablösen.

IT-Dienstleister

Beschreibt einen Dienstleister, der seine Services im Bereich Informatik anbietet. IT-Dienstleistungen, also Unterstützungen im informationstechnologischen Sektor, dienen zumeist der Verbesserung von Geschäfts- und Digitalisierungsprozessen innerhalb von Unternehmen. Der IT-Dienstleister kümmert sich um die Bereitstellung von technischen Voraussetzungen für die erfolgreiche (Web)Präsenz des Unternehmens. Typische IT-Dienstleister sind beispielsweise Webdesigner oder SEO-Agenturen.

Keyword

Bezeichnet eine Texteinheit im Online Marketing, auf Deutsch Schlüsselwort. Keywords kommen sowohl als einzelnes Wort als auch als mehrere Worte umfassender Ausdruck vor. Mittels Keywords schneiden Webseitenbetreiber die Inhalte auf der Webseite auf die Suchanfragen der Zielgruppe bei den Suchmaschinen zu.

Name-Server

Auf Deutsch übersetzt Namensdienstleister. Mittels Name-Server werden in einem DNS-System IP-Adressen und Domains in die jeweilige Richtung übersetzt. Der Name-Server löst hierbei die Domain auf (zum Beispiel www.beispielfürnameserver.de) und übersetzt den Namen der Domain in die IP-Adresse. Die IP-Adresse wird vom Computersystem erkannt, sodass die Domain abgerufen werden kann.

Browser

Computerprogramme, die das Navigieren durch die Internetinhalte ermöglichen. Jeder Benutzer greift beim Internetsurfen auf einen der verschiedenen Browser zurück. Browser stellen neben HTML-Dokumenten wie Webseiten auch visuelle Einheiten wie Bilder oder Videos sowie PDF-Dokumente für den Abruf durch den Internetbenutzer zur Verfügung.

Button

Englisch für Knopf. Eine grafische Schaltfläche, z. B. auf einer Webseite, die von einem Internetbenutzer via Mausklick oder Touchpad gedrückt werden kann. Auf Druck schaltet der Button eine Funktion ein. Der Button führt so auf eine weiterführende Webseite, startet einen Download oder öffnet eine Bilddatei.

Caching

Unter Caching versteht man eine Zwischenspeicherung von Datenpaketen. Das Zwischenspeichern von Daten entlastet die Arbeitsprozesse einer Webseite, indem weniger Inhalte aus der Datenbank geladen werden müssen. Dies beschleunigt die Ladezeiten der Webseite und erzielt eine Steigerung der Webseitenleistung. Daraus entsteht ein Vorteil gegenüber der Konkurrenz.

Cloud

Die Cloud (englisch für Wolke), auch Cloud Computing genannt, steht als Trendwort für eine Vernetzung von Servern. Hierbei können Inhalte abgerufen und verwaltet werden, ohne sie auf einem lokalen Computer zu speichern. Dies spart Speicherplatz auf den Festplatten lokaler Rechner. Die Cloud ist sozusagen ein Zwischenraum zwischen den einzelnen Computersystemen.

CMS – Content Management System

Ausgeschrieben Content Management System (deutsch sinngemäß Inhaltsverwaltungssystem). Ein CMS ist eine Software, die die Erstellung, Verwaltung und Weiterentwicklung von Inhalten auf einer Webseite oder einem anderen Medium ermöglicht. Neben einigen, frei zugänglichen Open Source Softwares gibt es auch Programme, die zum Kauf angeboten werden.

Content

Englisch für Inhalt. Als Content bezeichnet man die Summe aller Inhalte auf einer Webseite. Zum Content gehören Komponenten wie Texte, Bildmedien, Videos und Animationen. Die Qualität der Inhalte entscheidet darüber, wie hoch eine Webseite bei den Suchmaschinen gerankt ist. Deshalb muss der Content von Zeit zu Zeit optimiert werden.

Cornerstone Content

Cornerstone (deutsch Meilenstein) Content bezeichnet Inhalte, die auf einer Webseite den höchsten Platz in der Hierarchie einnehmen. Sie sind äußerst bedeutsam für die Wertung der Webseite und entscheiden daher mit über die Position der Webseite im Ranking der Suchmaschinen. Folglich spielt Cornerstone Content eine große Rolle bei der Suchmaschinenoptimierung.

Cron/Cronjob

Der Cronjob ermöglicht die Bearbeitung von Aufgaben innerhalb des sogenannten Cron-Systems. Dieses befindet sich innerhalb der meisten Betriebssysteme. Cronjobs werden beispielsweise zur Wartung von Webseiten eingesetzt. Mittels Cronjob können Webseitenbetreiber Datenbanken bereinigen, Backups für Datenbanken kreieren, neue Inhalte publizieren, Newsletter versenden oder Statistiken erstellen.

CSS – Cascading Style Sheets

CSS steht als Abkürzung für Cascading Style Sheets. CSS ist eine der wichtigsten Sprachen des Internets, neben HTML und DOM. Wie der Name schon sagt, ist CSS eine Stylesheet-Sprache. Sie wird eingesetzt, um ein HTML Dokument zu gestalten. Die Sprache ist nicht abgeschlossen, sondern wird von der Internetgemeinschaft stetig weiterentwickelt.

Datenschutzerklärung

In der Datenschutzerklärung müssen Webseitenbetreiber die Besucher der Webseite darüber aufklären, welche Informationen zu welchem Zweck gesammelt werden. Die Weitergabe an Dritte muss ebenso angegeben werden. In Deutschland ist es heutzutage Pflicht, Webseitenbesucher über die Art und den Zweck der Datenaufnahme zu informieren.

DNS – Domain Name System

DNS steht für Domain Name System. Übernimmt eine Scharnierfunktion zwischen der Sucheingabe eines Users und der IP-Adresse des Zielsystems. Das DNS wandelt z. B. die Domain in die betreffende IP um und leitet den Benutzer weiter. Damit zählt es zu den wichtigsten IP-basierten Diensten im Web.

Domain

Bsp. sattlerbetrieb-reuther-nürnberg.de

Die Domain ist der Hauptname für eine Webseite. Zusammengesetzt aus der Top-Level-Domain nach dem Punkt (z. B. .de oder .com) und der Second-Level-Domain (frei wählbarer Inhalt wie z. B. Firmenname) vor dem Punkt. Unterteilt in mehrere Unterseiten mit ihren jeweiligen Inhalten (z. B. Firmenprofil, Mitarbeiter, Über uns, Firmengeschichte o. ä.).

Domain Robot

Ein Domain Robot wird in der Regel von einem Unternehmen bereitgestellt (siehe Alfahost) und hilft dabei, eine Domain zu registrieren oder Updates durchzuführen. Die automatisierte Domainregistrierung via Domain Robot geht schnell und zuverlässig von der Hand und spart damit Zeit und Aufwand.

Download

Der Download bezeichnet den Empfang fremder Daten auf dem eigenen Computer. Downloads werden zwischen einem Client (Programm auf dem Endgerät – hier Computer) und einem Server via Netzwerkschnittstelle, zumeist das Internet, abgewickelt. Seit längerem ist auch das Datenpaket als Download bekannt. Gegenstück zum Download ist der Upload.

DSGVO – Datenschutz-Grundverordnung

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) gilt für alle Arten von Unternehmen, welche automatisiert personenbezogene Daten verarbeiten. Für Unternehmen erhöht sich dadurch die Dokumentations- und Rechenschaftspflicht gegenüber ihrer Kunden über die gespeicherten personenbezogenen Daten. Darüber hinaus dürfen die personenbezogenen Daten nur zweckgebunden verwendet werden. Im Falle der Nichtbeachtung drohen den betroffenen Unternehmen hohe Abmahnungen.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Beitrag: EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und Datenschutzbestimmungen durch die DSGVO auf Webseiten

Entwickler (Online-Software, Apps, Add-ons)

Als Entwickler gilt der Urheber eines Programms, einer Online Software, einer App, eines Add-ons oder eines technischen Geräts. Der Begriff Entwickler kann sich zwar auch auf eine einzelne Person beziehen, meint jedoch zumeist eine Gruppe von Personen, die sich um die Entwicklung des betreffenden Produkts gekümmert hat.

Error

Englisch für Fehler. Oberbegriff für das Auftreten von Fehlern innerhalb eines Programms, eines Betriebssystems oder beim Zugriff auf einen Server. Kommt es zu einem Fehler, wird ein Error Objekt erstellt. Zu den bekanntesten Error Meldungen gehören Laufzeitfehler, Syntaxfehler, Internal Error und Type Error.

Fake

Fakes (englisch für Betrug oder Täuschung) sind heutzutage ein vor allem im Internet auftretendes Problem. Die Täuschung kann zum Beispiel vorliegen, wenn ein nicht existentes Angebot beworben wird oder sich eine erfundene Person meldet. Zu den Fakes gehören falsche Benutzerkonten auf sozialen Netzwerken, fingiertes Bildmaterial, Nachahmungen und vieles mehr.

FAQ – Frequently Asked Questions

FAQ ist die Abkürzung für Frequently Asked Questions (zu deutsch häufig gestellte Fragen). Eine Zusammenstellung derjenigen Fragen, die ein Unternehmen oder eine Webseite schon häufig beantworten musste. In den FAQ finden sich Musterantworten auf die wichtigsten (möglichen) Fragen der Benutzer und Besucher. Sie dienen der allgemeinen Orientierung und Aufklärung. Unternehmen sparen Zeit und Aufwand ein.

Die FAQ des FdWB inklusive vieler Erklärungen von Fachwörtern befinden sich unter dem folgenden Link: hier

Fatal Error

Englisch für schwerwiegender bzw. fataler Fehler. Der Fatal Error verursacht ohne vorherige Warnung einen plötzlichen Programmabsturz. Dafür gibt es mehrere mögliche Gründe, darunter der Versuch einer unerlaubten Handlung sowie falsche Daten oder Codes. Oftmals gehen währenddessen bislang unverarbeitete Daten verloren, ohne dass sie zwischengespeichert werden.

Favicon

Favicons werden als charakteristisches Logo von vielen Webseitenbetreibern und Unternehmen im Browser eingesetzt. Ein Favicon ist entweder 16 x 16 oder 32 x 32 Pixel groß und fungiert als unverwechselbares Kennzeichen für eine bestimmte Webseite. Eines der bekanntesten Favicons ist z. B. das Wikipedia-Symbol.

FdWB

Kurz für den Fachverband deutscher Webseiten-Betreiber. Fachportal zu den Bereichen Webdesign, Webseitenpflege, Datensicherheit und IT-Dienstleistungen, auf dem sich Webseitenbetreiber und Dienstleister austauschen können. Das Fachportal des FdWB stellt vielfältige Informationen für Webseitenbetreiber bereit und hilft bei der Vermittlung von Fachkräften im Bereich IT. Übernimmt auch eine Beratungsfunktion für Hilfesuchende.

Fehler 403

403 bzw. HTTP 403 ist ein Statuscode, der als Fehlermeldung für den Client fungiert. Der Statuscode 403 tritt auf, wenn ein Client nicht auf eine Webseite zugreifen kann. Wenn 403 angezeigt wird, versteht der Server zwar den Befehl, kann diesem jedoch nicht nachkommen. Dies kann aus einer fehlenden Zugriffsberechtigung resultieren.

Fehler 404

Die Fehlermeldung 404 bzw. HTTP 404 wird angezeigt, wenn ein Link auf eine nicht mehr existente oder anders verlinkte Webseite führt. Der Link wird deshalb auch als Tot-Link bzw. Dead Link bezeichnet. Möglicherweise wurde die Seite mittlerweile abgeschaltet oder ist unter einem anderen Link erreichbar.

Fehler 500

Der HTTP Code 500 dient als Fehlermeldung für Fehler, deren Ursache beim Server liegt. Der Client kann in der Regel nicht angemessen auf den Fehler reagieren. Erschwert wird dies dadurch, dass die Fehlermeldung unspezifisch ist. 500 umreißt ein aktuelles Problem, weist jedoch nicht eindeutig auf die Problemquelle hin.

Footer

Der Footer (von englisch foot für Fuß) befindet sich am Ende einer Webseite, unterhalb des Haupttexts. Im Footer finden sich Zusammenfassungen, Firmendaten, Kontaktinformationen und weiterführende Links. Hierdurch vereinfacht und beschleunigt der Footer die Navigation auf der Webseite.

Form (HTML)/Webformular

Form bzw. HTML-Form, im Deutschen auch als Webformular bekannt, bezeichnet eine Applikation auf der Webseite, die dem Benutzer eine Datenübertragung an den Server ermöglicht. Der Benutzer gibt die Daten in ein Textfeld oder in einen Auswahlkasten ein. Anschließend übernimmt der Server die Verarbeitung der über das Webformular eingegebenen Daten.

Abmahnsichere Webseite

Die Sicherheit von Webseiten und Daten ist heute wichtiger denn je. Nicht nur bezogen auf rechtliche Aspekte, welche kostspielige Abmahnungen nach sich ziehen können. Auch Suchmaschinen werten das Ranking der eigenen Seite ab, wenn die Sicherheit gefährdet scheint. Daher ist es immens wichtig, die Webseite so gut wie möglich zu schützen.

Welche Punkte dabei besonders relevant sind, finden Sie in unserem Beitrag ausführlich beschrieben: Abmahnsichere und rechtssichere Webseite

Auth-Code – Authorization Code

Der Auth-Code bzw. Authorization Code kann als Passwort für eine Domain umschrieben werden. Wird beim Umzug in eine andere Top-Level-Domain benötigt, um die Authentizität des Betreibers sicherzustellen. Der Auth-Code wird vom Provider bereitgestellt. Nur für eine beschränkte Zeit gültig. Muss daher rechtzeitig neu beantragt werden.

AV-Vertrag

AV-Vertrag ist die Abkürzung für Auftragsverarbeitungsvertrag. Dieser wurde im Rahmen der europäischen DSGVO festgelegt und gilt für alle Unternehmen, die personenbezogene Daten erheben und diese von einem weisungsbezogenen Dienstleister (zum Beispiel Lohnabrechnung oder Marketingagenturen) verarbeiten lassen. Der AV-Vertrag sieht schärfere Richtlinien für das Verhältnis zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer vor. Synonyme Verwendung, siehe auch ADV-Vertrag.