Cookie

Ein Cookie oder HTML-Cookie (aus dem Englischen übersetzt Keks oder Plätzchen) ist eine, auf dem Computer des Users gespeicherte, kleine browserspezifische Textdatei. Die Datei enthält in der Regel Daten über bereits besuchte Webseiten. Ein Webseitenbetreiber kann anhand von Cookies erkennen, ob der Benutzer die Webseite vorher bereits besucht hat. Basierend auf diese Informationen kann er dem User auf ihn zugeschnittene Angebote unterbreiten. In Foren können Cookies dazu genutzt werden, um einen schon vorher angemeldeten bzw. registrierten Benutzer zu erkennen. Zusätzlich kann in einem Cookie gespeichert werden, welche Themen bereits angesehen wurden. In jedem Browser kann eingestellt werden, ob Cookies zugelassen oder generell abgelehnt werden sollen. Zudem muss bei einem Besuch auf einer vorher noch nicht aufgerufenen Webseite auf nicht ausschließlich technische Cookies hingewiesen werden (Cookie-Info-Pflicht) und dem Nutzer die Möglichkeit gegeben werden, ausdrücklich die Cookies zu erlauben oder diese abzulehnen.

Web Content Accessibility Guidelines (WCAG)

Die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG), ins Deutsche übersetzt “Richtlinien für barrierefreie Inhalte im Web”, sind vom W3C-Konsortium erstellte und veröffentlichte Richtlinien zur barrierefreien Gestaltung von Angeboten im Internet. Diese dienen dazu, Content von Webseiten, insbesondere auch für Menschen mit beispielsweise verminderter Sehkraft oder Blindheit, Schwerhörigkeit oder Taubheit, geistigen Einschränkungen oder Lernstörungen oder eingeschränkten Sprach- oder Bewegungsfähigkeiten barrierefrei zugänglich zu machen. Zudem soll dadurch die Nutzbarkeit im Allgemeinen für alle User vereinfacht werden.

Webseiten-Check

Nicht nur während und direkt nach dem Erstellen einer Internetseite ist es für Webseitenbetreiber wichtig, einen Webseiten-Check durchzuführen. Vielmehr ist es für den Erfolg und die Sicherheit im Internet, sowohl von den Eigentümern der Webseite als auch von Besuchern, sehr von Bedeutung, regelmäßig die Internetseite zu prüfen. Was ist beim Webseiten-Check jedoch zu beachten, welche Arten gibt es und wie hoch sind die Kosten dafür?

Vielen Webseitenbetreibern ist nicht bewusst, dass deutsche Internetseiten zu den beliebtesten Zielen von Cyber-Kriminalität gehören. Circa zwölf Prozent aller mit Malware befallenen Webseiten stammen aus Deutschland. Insbesondere Homepages von kleinen und mittleren Unternehmen sind davon betroffen, ohne dass sie etwas davon ahnen. 

Das Problem und die Folgen sind dabei eindeutig, wenn die eigene Internetseite verseucht ist. Nicht nur die IT-Infrastruktur des Webseitenbetreibers kann mit Schadprogrammen infiziert werden. Trojaner und Viren können auch die Rechner von Interessenten und Geschäftspartner befallen und dadurch missbräuchlich für Phishing oder Spam-Mails oder sogar für Wirtschaftsspionage verwendet werden. Dabei liegt nicht nur das Risiko eines Reputationsschadens oder wirtschaftlichen Schadens beim Webseitenbetreiber, sondern auch die Haftung und Verantwortung bei Fremdschäden.

Doch das muss nicht sein. Im Internet gibt es eine ganze Reihe von Anbietern, welche die eigene Homepage einfach und oft ohne Kosten überprüfen können. Auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bietet in Rahmen von IT-Sicherheit in der Wirtschaft einfache Anleitungen und seriöse Anbieter zur Befreiung von Schad- und Malware und Abwehr künftiger Angriffe an.

Aber nicht nur sicherheitsspezifische Aspekte sind wichtige Gründe für einen regelmäßigen Webseiten-Check. Auch für die Auffindbarkeit und Sichtbarkeit einer Webseite im Internet und für die Nutzerfreundlichkeit lohnt es sich, seine Internetseite regelmäßig zu prüfen. Hierfür gibt es im Internet ebenfalls zahlreiche Anbieter und Anleitungen, um seine Homepage zu optimieren. Die folgenden Punkte sind eine Zusammenfassung der wichtigsten Kriterien für erfolgreiche Webseiten, auf die bereits beim Erstellen der Internetseite geachtet werden sollte:

Viele technische Mängel und weitere Aspekte kann man nicht auf den ersten Blick erkennen, weil sie unter der Haube verborgen sind. Ein Webseiten-Check erleichtert es, diese aufzudecken und zu beheben. So wird in der Regel geprüft, ob es Fehler im Quellcode gibt, der Server schnell genug antwortet und alle Links funktionieren.

Die Ladezeit der eigenen Internetseite sollte durch einen Webseiten-Check regelmäßig, sowohl für Desktop-Computer und Laptops als auch für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets, überprüft werden. Dies erhöht nicht nur die Verweildauer der Besucher auf der Webseite, was die Wahrscheinlichkeit eines Geschäftsabschlusses erheblich erhöht, sondern verbessert auch das Ranking und somit die Auffindbarkeit bei Suchmaschinen wie Google.

Dies führt gleich zum nächsten sehr wichtigen Punkt, der Suchmaschinenoptimierung oder kurz SEO. Zwar ist SEO ein ganz eigener Bereich, auf den ständig besonderes Augenmerk gerichtet werden muss. Viele Webseiten-Checks bewerten aber auch mitunter, wie viele Besucher die Internetseite aufgesucht haben, durch welchen Suchbegriffe sie gefunden wird und wie sie im Google-Index eingeordnet ist. 

Da heutzutage der überwiegende Teil der Webseitenaufrufe mit mobilen Endgeräten geschieht, muss die Webseite hierfür die relevanten Standards wie beispielsweise Responsive Design erfüllen, um auf Smartphones und Tablets richtig angezeigt zu werden, sodass alle Funktionalitäten wie Buttons, Grafiken oder Links funktionieren und, genauso wie alle Texte, richtig angezeigt werden.

CUC – Control Union Certifications

Das seit fast 100 Jahren familiengeführte Unternehmen Control Union Certifications (CUC) (vormals Peterson Control Union (PCU)), vormals Peterson und Control Union, hat seine geschäftlichen Schwerpunkte in den Bereichen Logistik, Qualität, Zertifizierung und Risikomanagement. Das Unternehmen ist heute in über 70 Ländern tätig. Seit 2019 besteht mit dem IWTS-Standard eine Partnerschaft zwischen dem Fachverband deutscher Webseiten-Betreiber und der Control Union Certifications Germany GmbH im Bereich der Zertifizierung vertrauenswürdiger Webseiten, um im Internet einen hohen Standard an Cyber-Sicherheit, Datenschutz, Inhaberschaft und Ausweisungspflichten sowie Benutzerfreundlichkeit zu etablieren.

ISO-Standard

ISO erstellt Dokumente, welche Anforderungen, Spezifikationen, Richtlinien oder Merkmale enthalten, die konsistent verwendet werden können, um sicherzustellen, dass Materialien, Produkte, Prozesse und Dienstleistungen für ihren Zweck geeignet sind. ISO hat über 22.000 internationale Standards veröffentlicht. Durch die Bereitstellung realer und messbarer Vorteile für nahezu alle denkbaren Branchen, untermauern die Standards die Technologien, auf die man sich verlassen kann und stellen die Qualität sicher, die erwartet wird.

TLS

Das TLS (Transport Layer Security, auf Deutsch etwas holprig Transportschichtsicherheit) ist als Nachfolgemodell des SSL ein Verschlüsselungsprotokoll, um die Sicherheit von Internetprozessen zu gewährleisten. Es fußt auf dem Protokol SSL und ist auch landläufig weiter unter diesem Namen bekannt.

ISO

Die ISO (International Organization of Standardization, zu deutsch Internationale Organisation für Normung) ist zuständig für die Festlegung internationaler Normen in beinahe allen Bereichen aus Technik und Industrie (bis auf Elektrik und Elektronik). Aus mehreren verschiedenen Organisationen entstanden, entscheidet das in der Schweiz ansässige Gremium mittels klar getakteter Prozesse über die verschiedensten Normungen.

Lazy Loading

Unter Lazy Loading versteht man eine Methode, unwichtige Inhalte vom Ladevorgang einer Webseite auszuschließen. Die Seite lädt dementsprechend schneller. Aus diesem Grund ist Lazy Loading ein wichtiger Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung.

SSL

SSL (Secure-Sockets-Layer) ist ein Verschlüsselungsverfahren, mit dem gewährleistet ist, dass Daten während der Übertragung im Internet weder gelesen noch verändert werden können.

Ein SSL-Zertifikat ist ein digitaler Datensatz, der alle nötigen Informationen enthält, um die Prüfung von Eigenschaften und Authentizität zu ermöglichen.

Also ein digitaler Datensatz, der bestimmte Eigenschaften von Personen oder Objekten bestätigt und dessen Authentizität und Integrität durch kryptografische Verfahren geprüft werden kann. Das digitale Zertifikat enthält alle benötigten Informationen, die für diese Prüfung gebraucht werden.

Die heutzutage benutzte Version heißt TLS (Transport Layer Security), doch im Alltagsgebrauch wird es weiterhin als SSL bezeichnet.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Beitrag: SSL-Zertifikat

SEO

SEO (Search Engine Optimization, auf Deutsch Suchmaschinenoptimierung) ist der Fachbegriff für Maßnahmen, die dafür sorgen, dass Webseiten in Suchmaschinen, wie zum Beispiel Google, möglichst auf den vorderen Plätzen angezeigt und somit öfter gefunden und aufgerufen werden. Ziel ist es, die Webseiten so zu gestalten, dass sie für Suchmaschinen optimal lesbar und analysierbar sind.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Beitrag: Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Sichtbarkeit einer Webseite

Die Sichtbarkeit einer Webseite in den organischen Ergebnissen einer Suchmaschine ist sehr wichtig, um schnell und einfach von potenziellen Kunden gefunden werden zu können. Die Sichtbarkeit kann durch geeignete Maßnahmen der (Suchmaschinenoptimierung SEO) verbessert werden. Durch einen Sichtbarkeitsindex kann bspw. die Sichtbarkeit ausgedrückt werden. Solch ein Index kann sich beispielsweise aus Kennzahlen wie die Häufigkeit relevanter Keywords oder das Google Ranking einzelner URLs zusammenstellen.

Detaillierte Informationen über SEO erfahren Sie in unserem Beitrag: Suchmaschinenoptimierung (SEO)
Über das Google Ranking erfahren Sie hier mehr: Google Ranking

Ladezeit (Webseiten)

Eine kurze Ladezeit von Webseiten ist insbesondere aus zwei Gründen sehr wichtig.

Zum einen ist sie ein relevanter Faktor fürs Google Rating. Auch wenn viele Kriterien Einfluss auf das Rating haben, ist das Ergebnis umso besser, je kürzer die Ladezeit ist. Zum anderen beeinflusst die Ladezeit nachweisbar die Absprungrate von Webseitenbesuchern, was sich wiederum direkt auf den Geschäftserfolg auswirken kann. Je länger ein Besucher warten muss, bis sich eine Seite aufbaut, desto wahrscheinlicher bricht er den Besuch ab und sieht sich anderweitig um.

Es gibt zahlreiche Stellschrauben, um die Ladezeit einer Webseite zu optimieren. Dedizierte Server und optimierte Grafiken sind nur zwei Beispiele. Dabei gibt es effiziente Technologien, welche mit geringem Aufwand eine Webseite beschleunigen können. Diese sind allerdings erst seit relativ kurzer Zeit für die breite Masse verfügbar. Aus den genannten Gründen ist es daher ratsam, die bestehende Webseite prüfen und auf den neuesten Stand bringen zu lassen.

Mobile First Index

Vor dem Hintergrund, dass Nutzer inzwischen mehrheitlich Suchanfragen über mobile Endgeräte tätigen, wird künftig Google die Relevanz der mobilen Version einer Webseite bewerten und nicht mehr, wie bisher, die Version, die man an einem Computer sieht. Somit müssen Webseitenbetreiber ab sofort für optimal gestaltete mobile Webseiten sorgen. Es wird auch ein gesondertes Rating (Platzierung in Suchmaschinen) geben.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Beitrag: Mobile First Index

Cookie-Info-Pflicht

So gut wie alle Webseiten verwenden Cookies, um Nutzer wiedererkennen zu können und deren Besuch auf einer Webseite zu erleichtern. So kann beispielsweise bei einem wiederholten Besuch der Seite dem Nutzer erspart werden, die Zugangsdaten erneut eingeben zu müssen. Die EU sieht in ihrer sogenannten Cookie-Richtlinie vor, dass Nutzer ausdrücklich dazu einwilligen müssen, bspw. anhand eines sog. Opt-In-Buttons, oder das anonymisierte Daten-Tracking auch ablehnen können.

Weitere Informationen finden Sie in unserem Beitrag: Cookie-Hinweis

Absprungrate

Die Absprungrate wird als der prozentuale Anteil definiert, bei dem eine Sitzung mit einer bestimmten Seite begonnen wird, kein weiterer Link angeklickt und anschließend die Webseite wieder verlassen wird, womit die Sitzung wieder beendet wird. Die Sitzung kann entweder dadurch beendet werden, indem auf eine andere Webseite gewechselt oder der Browser geschlossen wird. Die Absprungraten sind je nach Branche und Kontext unterschiedlich und können vielfältige Ursachen haben. Um bewerten zu können, ob eine Absprungrate zu hoch ist und sich damit negativ auswirkt, ist eine ausführliche qualitative Analyse sowie mitunter die Betrachtung der Ausstiegsrate nötig.

Ausstiegsrate

Die Ausstiegsrate gibt den prozentualen Anteil von Sitzungen an, bei denen eine bestimmte Seite aufgerufen wurde und diese Seite die zuletzt aufgerufene dieser Sitzung war. Die Sitzung kann entweder dadurch beendet werden, indem auf eine andere Webseite gewechselt wird oder der Browser geschlossen wird. Zusammen mit der Ausstiegsrate sollte mitunter auch immer die Absprungrate betrachtet werden.